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Schuldgefühle gegenüber meinem Hund: Warum ich dachte, nie gut genug zu sein

  • May 26
  • 3 min read

Es gab eine Zeit, in der ich ständig das Gefühl hatte, meinem Hund nicht gerecht zu werden.

Egal, was ich gemacht habe, irgendwo war immer dieses Gefühl von Schuld in mir.

Wenn ich zu wenig Zeit hatte. Wenn ich gestresst war. Wenn ich genervt reagiert habe. Oder wenn ich in wirklich anstrengenden Phasen sogar mal laut geworden bin, weil einfach alles zu viel war.

Und danach?

Schuldgefühle zum Umfallen.

Nicht dieses kleine schlechte Gewissen.

Sondern dieses tiefe Gefühl von:

„Ich mache alles falsch.“


Ich glaube, viele Frauen sprechen darüber nicht ehrlich, weil sofort Scham auftaucht.

Gerade wenn man seinen Hund nicht einfach „besitzt“, sondern ihn wirklich als Teil seines Lebens und seiner Familie sieht.

Und genau das war bei mir schon immer so.

Mein Hund war nie einfach nur ein Hund.

Er war Beziehung. Verantwortung. Nähe. Begleitung.


Warum viele Frauen Schuldgefühle gegenüber ihrem Hund haben

Gerade sensible Frauen tragen oft ein unglaublich großes Verantwortungsgefühl für ihren Hund.

Sie denken ständig mit. Beobachten sich selbst. Hinterfragen jede Reaktion.

Und genau deshalb entsteht oft ein enormer innerer Druck.

Denn irgendwann geht es nicht mehr nur darum, ob der Hund „funktioniert“.

Sondern darum, ob man selbst gut genug ist.

Eine gute Hundemama. Geduldig genug. Ruhig genug. Bedürfnisorientiert genug. Präsent genug.

Und gleichzeitig läuft das echte Leben weiter.

Arbeit. Mental Load. Eigene Themen. Erschöpfung. Vielleicht Kinder. Partnerschaft. Finanzieller Druck. Zu wenig Schlaf. Und so weiter... du kennst das Spiel.

Natürlich gibt es dann Momente, in denen das Nervensystem irgendwann kippt.

Momente, in denen man nicht mehr ruhig reagiert.

Momente, in denen der Hund zum fünften Mal etwas macht und man plötzlich laut wird, obwohl man das eigentlich niemals wollte.

Und danach kommt sofort diese Welle aus Schuld.

Zumindest war es bei mir so.

Ich konnte mich danach stundenlang schlecht fühlen.

Ich habe Situationen immer wieder im Kopf durchgespielt und mich gefragt:

Warum war ich nicht ruhiger? Warum habe ich das nicht besser gehalten? Warum schaffe ich das nicht so liebevoll wie andere?


Warum Schuldgefühle gegenüber dem Hund oft so tief sitzen

Viele Hundemamas glauben, Schuldgefühle bedeuten automatisch, dass sie etwas falsch machen.

Dabei zeigen Schuldgefühle oft erstmal nur, wie wichtig uns die Beziehung zu unserem Hund ist.

Das Problem ist nur:

Wenn Schuld dauerhaft da ist, entsteht selten echte Verbindung.

Denn das Gefühl von Schuld macht innerlich eng.

Man beginnt, sich selbst permanent zu kontrollieren. Will alles perfekt machen. Will bloß nichts falsch machen.

Und genau dieser Druck macht das Nervensystem oft noch instabiler.

Ich glaube heute, dass viele Frauen gar nicht daran scheitern, dass sie ihren Hund nicht genug lieben.

Sondern daran, dass sie versuchen, permanent perfekt zu sein.


Wie Tierkommunikation meine Beziehung zu meinem Hund verändert hat

Mir persönlich hat Tierkommunikation damals tatsächlich geholfen, eine andere Basis zu meinem Hund aufzubauen.

Nicht, weil plötzlich alles magisch perfekt war.

Und auch nicht, weil mein Hund mir irgendwelche spirituellen Wunderbotschaften geschickt hat.

Sondern weil ich angefangen habe, meinen Hund anders wahrzunehmen.

Weniger aus Angst. Weniger aus Schuld. Weniger aus diesem ständigen Gefühl heraus, nicht genug zu sein.

Tierkommunikation hat mir geholfen, wieder mehr Beziehung zu fühlen statt nur Verantwortung.

Mehr echtes Hinsehen statt permanentes Kontrollieren.

Und vor allem hat sie mir geholfen zu verstehen:

Mein Hund bewertet mich nicht permanent.

Er sitzt nicht da und führt innerlich Buch darüber, wo ich wieder nicht perfekt war.

Diese Erkenntnis hat unglaublich viel Druck aus meinem System genommen.

Denn ich musste lernen, dass Beziehung nicht dadurch entsteht, dass wir niemals Fehler machen.

Sondern dadurch, wie wir immer wieder zueinander zurückfinden.

Wie wir reparieren. Wie wir Verantwortung übernehmen. Wie ehrlich wir bereit sind hinzuschauen.


Du musst keine perfekte Hundemama sein

Heute bin ich sicher:

Viele Hunde brauchen keine perfekten Menschen.

Sondern Menschen, die ehrlich hinschauen, Verantwortung übernehmen und bereit sind, sich selbst besser zu verstehen.

Menschen, die aufhören, sich nur über Schuld zu definieren.

Denn Schuld erzeugt selten echte Verbindung.

Sie macht meistens nur innerlich eng.

Wenn du dich darin wiedererkennst, dann kann mein kostenfreier Self-Check-in ein guter erster Schritt für dich sein.

Er hilft dir dabei, eure Dynamik besser einzuordnen und erste Zusammenhänge zwischen dir und deinem Hund zu erkennen.

Den Link findest du hier:


 
 
 

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Ein erster Raum, in dem du erzählen kannst, wo ihr gerade steht, was dich beschäftigt und was du dir wünschst.

Wir schauen gemeinsam, ob eine Begleitung gerade sinnvoll ist und welcher Rahmen zu euch passen könnte.

Natürlich ist auch Platz für deine Fragen.

Wenn du spürst, dass es Zeit ist, melde dich gern oder buche dir direkt einen Termin für unser Erstgespräch

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