Hundemama Mental Load: Warum dein Hund dich mehr belastet, als du oft zugibst
- 2 days ago
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Ich erinnere mich noch gut an meine Studienzeit.
Ich hatte meine Hündin Peppi schon und ich habe sie natürlich sehr geliebt. Aber ich war nie einfach nur „Studentin“. Ich war immer auch verantwortlich.
Während andere spontan abends weggegangen sind, musste ich überlegen:
Wie lange kann mein Hund allein bleiben? War sie heute schon genug draußen? Kann ich morgen länger weg sein?
Ich habe Einladungen abgesagt. Pläne angepasst. Immer mitgedacht.
Und damals konnte ich das noch gar nicht richtig greifen.
Heute würde ich sagen: Das war mein erster "Hundemama Mental Load".
Was ist Hundemama Mental Load?
Der Begriff "mental load" kommt ursprünglich aus dem Familienkontext.
Er beschreibt dieses ständige Mitdenken. Dieses Unsichtbare im Hintergrund.
Nicht nur das Tun. Sondern das permanente Verantwortlich-Sein.
Und genau das passiert auch im Kontext der "Hunde-Familie".
Nur spricht kaum jemand darüber.
Als Hundemama bist du nie wirklich „aus“
Du gehst nicht einfach aus dem Haus.
Du planst.
Du denkst: War er draußen? Hat er genug Ruhe gehabt? Wie reagiert er heute? Was passiert, wenn Besuch kommt?
Selbst wenn du sitzt, läuft im Hintergrund etwas mit.
Ein Teil deiner Aufmerksamkeit ist immer beim Hund.
Und das ist anstrengend.
Auch wenn du ihn liebst.
Warum gerade Millennial-Frauen das so stark spüren
Viele Frauen heute wollen es richtig machen.
Mit ihrem Hund.
Mit sich selbst.
Mit ihrem Leben.
Sie reflektieren viel. Lesen. Hinterfragen sich.
Und genau das erhöht oft den Druck.
Denn plötzlich geht es nicht nur um: „Funktioniert mein Hund?“
Sondern um: „Mache ich das richtig?“ „Bin ich fair?“„Überfordere ich ihn?“ „Bin ich zu streng oder zu weich?“
Das ist Mental Load. Mentale Belastung.
Und genau deshalb fühlst du dich manchmal erschöpft
Nicht, weil dein Hund „schlimm“ ist.
Sondern weil du ständig mitdenkst.
Weil du Verantwortung trägst.
Weil du selten wirklich abschaltest.
Und weil kaum jemand sieht, wie viel da im Hintergrund läuft.
Die Wahrheit, die man nicht laut sagen darf
Ein Hund kann emotional ähnlich fordernd sein wie ein Kind.
Nicht identisch.
Aber vergleichbar im Gefühl von: Ich bin dauerhaft verantwortlich.
Und genau das darf man ehrlich aussprechen. Ohne Schuld.
Und ganz ehrlich: Ich weiß wovon ich spreche, denn ich habe sowohl zwei- als auch vierbeinige "Kinder".

Du bist nicht falsch, wenn es dir manchmal zu viel ist
Du darfst deinen Hund lieben.
Und trotzdem merken: Es ist anstrengend.
Du darfst verbunden sein. Und gleichzeitig erschöpft.
Das widerspricht sich nicht.
Was oft fehlt, ist nicht Training, sondern Entlastung
Viele versuchen, noch mehr zu optimieren.
Noch mehr zu verstehen.
Noch mehr zu machen.
Dabei brauchen viele Frauen etwas anderes: Einen klaren Blick darauf, was eigentlich gerade passiert.
Wenn du dich darin wiedererkennst
Wenn du beim Lesen dachtest: Oh mein Gott, das bin ich.
Dann fang nicht sofort an, noch mehr zu verändern, vor allem wenn du gar nicht genau weißt was.
Sondern zuerst einzuordnen. Einzuordnen wo du und ihr als Team gerade geht und wo eure Stärken aber auch eure Schwächen liegen.
Dafür habe ich einen kostenfreien Self Check In erstellt.
Ähnlich wie früher die Selbsttests in der Bravo, erinnerst du dich? Nur natürlich besser!
Der Self Check In hilft dir dabei zu erkennen, wo du gerade stehst und warum sich dein Alltag mit deinem Hund so anfühlt, wie er sich anfühlt.
Den Link findest du hier:

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